Technik bewegt – Ideen, Innovationen und ihre Geschichten

Technik prägt unseren Alltag oft so selbstverständlich, dass wir ihre Bedeutung kaum noch wahrnehmen. Vom Brückenbau über Eisenbahnen und Kommunikationsnetze bis hin zu künstlicher Intelligenz und globalen Finanzsystemen – technische Entwicklungen haben Gesellschaften verändert, Wirtschaftsräume geschaffen und unseren Blick auf die Welt nachhaltig beeinflusst. Hinter diesen Innovationen stehen Menschen mit Ideen, Visionen und manchmal auch widersprüchlichen Lebensgeschichten.

Die folgenden Bücher laden dazu ein, Technik aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken: Sie erzählen von den ersten Ingenieuren der Schweiz, von Erfinderinnen und Erfindern, die Geschichte geschrieben haben, von der Entwicklung technischer Bildung und vom Zusammenspiel von Innovation, Wissenschaft und Wirtschaft. Gemeinsam zeigen sie, wie eng technischer Fortschritt mit gesellschaftlichem Wandel verbunden ist – gestern, heute und in Zukunft.

Planen, zeichen, bauen

Die ersten Ingenieure waren Spezialisten des Festungsbaus. Sie planten moderne Stadtbefestigungen, die feindliche Artilleriegeschosse mit Vorfeldern, Gräben und fünfeckigen Bastionen abwehren sollten. Zudem wurde ihr Wissen auch eingesetzt, um genaue Kenntnis des Geländes zu erhalten. Die Ingenieure skizzierten Karten mit Informationen darüber, welche Brücken zu zerstören waren, wo man Flüsse mit Schiffen überqueren konnte oder wo man Schanzwerkzeuge für den Bau von Hindernissen dezentral bereitstellen musste. Später ergaben sich immer mehr zivile Aufgaben, im Bereich des Wasserbaus (Warentransports auf den Flüssen und Seen) oder im Bereich des Strassen- und Eisenbahnbaus. Genf war damals exponierter als andere Städte der Eidgenossenschaft. Der Ausbau der Stadtbefestigung begann etwa 1530 und dauerte bis 1750. Beschäftigt waren mehr als 70 Fachleute, darunter etwa 50 Ingenieure. Meist wurden sie aufgrund ihres guten Rufs aus dem Ausland beigezogen. Das geschah auch in Basel mit Daniel Specklin, in Zürich mit Johannes Ardüser und in Bern mit Valentin Friedrich. Schulen gab es noch keine, man lernte bei einem Meister oder erwarb sich Kenntnisse in «Militärarchitektur» an der Hand des Vaters. Das Buch geht der Frage nach, wer die ersten Ingenieure der Schweiz waren, wo sie wirkten und wie sich deren Aufgabenbereiche im Laufe der Zeit wandelten. 
(Quelle: buch.ch)

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Wie Technik Geschichte macht

Erfinder, Tüftler, Besessene und ihre Glanzleistungen

Geniale Frauen und Männer haben mit ihren Erfindungen die Menschheit gewandelt und bis heute geprägt - oft zum Besseren, manchmal auch zum Schlechteren. Kenntnisreich bietet Roland D. Gerste  ein ebenso informatives wie spannendes Leseerlebnis an der Schnittstelle von Genie und Irrsinn, Fortschritt und Armageddon. 

Die Geschichte der Menschheit: unvorstellbar ist sie ohne Sternstunden der Technik! Erfindungen wie die des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg haben die Moderne und die damit verbundene Informationsgesellschaft erst möglich gemacht. Andere Innovatoren sind gefolgt und haben unser Leben revolutioniert, von der Medizintechnik über das Transportwesen hin zu einer weltweiten Vernetzung durch digitale Kommunikationsmittel. Aber auch Raketen und die Atombombe wurden geschaffen, die den Weg ins All geöffnet und die Apokalypse denkbar gemacht haben. Und technische Verfahren haben für rauchende Schlote und Abgase der Motoren gesorgt, in denen wir eine Ursache für den Klimawandel sehen. Eindrucksvoll lässt Ronald D. Gerste die Glanzmomente unserer Zivilisation lebendig werden und erzählt von den Schicksalen der Menschen, die sie möglich machten: Frauen wie Ada Lovelace, Lise Meitner oder Hedy Lamarr und Männer wie Alan Turing oder Wernher von Braun, deren Biographien so tragisch wie folgenschwer in unsere Gegenwart hineinwirken.
(Quelle: buch.ch)

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Wissensdurst

Das Buch beleuchtet die 200-jährige Geschichte der Technischen Gesellschaft Zürich (TGZ) und zeigt, wie technische Innovation, Bildung und Wissenschaft die Entwicklung der Schweiz geprägt haben. Verschiedene Autorinnen und Autoren behandeln Themen wie Ingenieurwesen, Forschung, künstliche Intelligenz, Innovation und die Bedeutung des dualen Bildungssystems. Gleichzeitig wird dargestellt, welchen Beitrag die TGZ zur Förderung von Technik, Wissenstransfer und wirtschaftlichem Fortschritt geleistet hat. Zahlreiche Illustrationen und historische Beispiele veranschaulichen die Entwicklung von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zu heutigen Zukunftstechnologien.
(Quelle: pioniere.ch)

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Vom verschwinden der Technik

Wohin gehen Technologien, wenn sie verschwinden und weder Zukunft noch Anwendung haben? Lässt sich ihr Verschwinden überhaupt erzählen? Vielleicht als eine Geschichte im Rückwärtsgang? Oder bloss als grosse Aufräumaktion, bei der Abriss, Demontage und Entsorgung die Hauptrolle spielen? Die hier zusammengestellten Versuche zeigen, wie sich starke Verbindungen wieder auflösen können, warum sogar höchst prominente Technologien plötzlich obsolet werden, während andere erst nach langer Wartezeit in einem überfüllten Museumskeller als kurioses Ausstellungsobjekt entdeckt werden.
(Quelle: buch.ch)

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Die Welt der Technik in 100 Objekten

Was uns ein Mikroskop aus dem 17. Jahrhundert über den Aufbruch in eine neue Zeit berichten kann, wie auf der Pariser Weltausstellung von 1900 gezeigte Teerfarbstoffe die Entstehung der modernen Malerei beeinflussten und was eine aus alten Safttüten gefertigte Umhängetasche über das Anthropozän verrät. Der Band beschreibt all diese Dinge nicht nur, sondern erschliesst uns mit ihrer Betrachtung immer auch ein Stück Welt- und Technikgeschichte. Jedes der hier versammelten Objekte wird auf mehreren Ebenen vorgestellt: was zu seiner Erfindung führte; für welche Zeit es geschaffen wurde; wie es die Beziehung des Menschen zur Wirklichkeit und nicht zuletzt diese Wirklichkeit selbst verändert hat; wie sein Lebenslauf aussah und schliesslich auch, auf welchen Wegen es in das Deutsche Museum fand. Das reich bebilderte, kurzweilige Buch zeigt die allgegenwärtige Welt von Technik und Wissenschaft in ihrem Zusammenspiel mit Mensch und Gesellschaft, Natur und Kultur.

  • Vom Zirkel bis zur Recyclingtasche: die Welt der Technik spannend erzählt und erklärt
  • Der MacGregor für Technik und Wissenschaft - 100 Objekte des Deutschen Museums
  • Mit ausführlichen und informativen Texten zu jedem Objekt

(Quelle: buch.ch)

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Maschinenbuch

Gottfried Hattinger nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die bisweilen kuriose Welt der Maschinen. Ob mechanische Puppentheater, Beichtmaschinen, barocke Spektakelmaschinen, automatische Trompeter oder elektronische Haushunde: Es sind nicht immer nützliche Erfindungen und technische Innovationen, die hier in ihrer Fülle versammelt sind, sondern auch Experimente, künstlerische Interventionen und Maschinen, die es so nie gab. Das Panoptikum der Technik hat für alle Tüftler Platz, die ihre Ideen in mechanischen Wunderwerken – von Geräten des Alltags bis hin zu Absurditäten und Verrücktheiten des Genres – fassen. So wird das Reich der mechanischen Fantasie nicht nur von Genies, Künstlern, Erfindern und Ingenieuren besiedelt, sondern auch von Göttern, Teufeln, Dichtern und Philosophen, Utopisten, Scharlatanen und Kurpfuschern.

In diesem Sinn bietet das höchst unterhaltsame und mit mehr als 800 Abbildungen illustrierte Buch einen geografisch und zeitlich umfassenden Überblick fantastischer und realisierter Maschinen und Apparate. Zugleich führt uns Gottfried Hattinger durch eine erstaunliche Sammlung hybrider Weltentwürfe, Hirngespinste und Obsessionen, die von menschlicher Vorstellungskraft über Jahrtausende hervorgebracht worden sind.
(Quelle: buch.ch)

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