Sommerzeit ist Lesezeit

Wer kennt das nicht? Es ist warm und sonnig, man sucht sich ein schattiges Plätzchen unter einem Baum, am See oder mitten auf der Wiese und verliert sich in der Welt der Worte.
Eine Fantasiereise in eine abenteuerliche Welt, auf den Spuren der Geschichte oder Spannendes für den Alltag.

Unser Bibliotheksteam stellt Euch Bücher für die Sommerpause vor, mit denen Ihr in andere Welten eintauchen könnt, bis wir uns nach der wohlverdienten Sommerpause wiedersehen.

Unsere Lesetipps für Euch:

 

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman. ›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter besonderen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan …
Wie Innigkeit gelingen kann zwischen den Menschen – gegen viele Widerstände und Unwägbarkeiten –, zeigt dieses ebenso kluge wie zartfühlende Buch, das zum grossen Überraschungserfolg wurde. Mit ›Was man von hier aus sehen kann‹ beweist Mariana Leky, dass sie zu den kraftvollsten und unverwechselbaren Stimmen der deutschen Literatur gehört. (Quelle: Orell Füssli)

Lesetipp von Stefanie - Link zum Buch in swisscovery


Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine grosse Liebesgeschichte. (Quelle: Orell Füssli)

Lesetipp von Stefanie - Link zum Buch in swisscovery


Ein Dorf, die Welt - und die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben 1971 in einem Dorf in Süddeutschland. Nach einer Art Schneiderlehre in der Stadt kehrt die 20-jährige Roberta auf den Hof ihrer Eltern zurück. Sie ist das einzige Kind und wird irgendwann einmal die Bäuerin sein. Hier auf dem Land sind Vergangenheitsbewältigung, Kriegsdienstverweigerung, Feminismus, Popkultur und Miniröcke nichts, womit man sich beschäftigt. Hier zählen Arbeit, Gehorsam und moralisches Verhalten. Roberta träumt davon, eigene Kleider zu entwerfen, aber sie weiss genau, dass das Träume bleiben werden. Zugleich liebt sie ihren Hof und die körperliche Arbeit in der Natur, wo sie sich ganz und gar spürt. Und sie liebt Wilhelm, den Pfarrerssohn. Wilhelm ist nicht nur für Roberta der Grund, im Dorf zu bleiben. Auch seine Mutter Gertrud bleibt wegen ihres Sohnes. Im Gegensatz zu Roberta hasst sie das Landleben und wünscht sich nichts mehr, als weggehen zu können, hinaus in die Welt.
Beide Frauen werden schwanger und müssen eine Entscheidung treffen. Doch ein tragisches Unglück gibt ihrer beider Leben eine komplett neue Richtung. (Quelle: Orell Füssli)

Lesetipp von Stefanie - Link zum Buch in swisscovery


Italienische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der italienische Originaltext – mit Worterklärungen am Fuss jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
Entwicklungs-, Abenteuer-, Kriminalroman: ›Io non ho paura‹ (›Ich habe keine Angst‹) wird für Niccolò Ammaniti zur Erfolgsgeschichte: Schon bald nach Erscheinen des Buchs im Jahr 2001 gehört der 1966 in Rom geborene Autor zu den »autori più applauditi«. Übersetzungen in 22 Sprachen folgen, die Geschichte um den 9-jährigen Michele und das Geheimnis, das er entdeckt, wird schliesslich Schullektüre – auch bei uns. Die sehr sehenswerte Verfilmung des Romans durch Gabriele Salvatores hatte 2003 auf der Berlinale Premiere.

Italienische Lektüre: Niveau B1–B2 (GER)

(Quelle: Orell Füssli)

Lesetipp von Vitus - Link zum Buch in swisscovery


Seit fast 20 Jahren arbeitet Urs Habegger als Verkäufer des Strassenmagazins Surprise in der Bahnhofunterführung Rapperswil. Der Autor, der seinen ursprünglichen Job als Grafiker aufgrund einer missratenen Augenoperation verlor, schätzt an seiner jetzigen Anstellung die Möglichkeit, tagtäglich mit Menschen verschiedenster Art in Kontakt zu treten. Mit Menschen, für die er oft mehr ist, als nur ein Zeitschriftenverkäufer: «Ich bin auch Zuhörer. Gesprächspartner. Motivator. Psychologe. Informationsbüro. Gepäckaufbewahrung.» Habeggers Bericht über seine vielen schönen und weniger schönen Begegnungen sind faszinierend; sein beleuchtender und durchleuchtender Blick auf die Menschen regt zum Nachdenken an. (Quelle: Orell Füssli)

Lesetipp von Martin - Link zum Buch in swisscovery


Sie sind auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahren. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der Cap Arcona, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Grossvater nur knapp überlebt hat. Die Hitze drückt auf die überfüllten Strassen, die Fahrt wird immer länger, Brockhaus redet ununterbrochen, und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird Brockhaus nicht mehr leben, und Monate später wird Amata vor Gericht stehen. (Quelle: Orell Füssli)

Lesetipp von Lorena - Link zum Buch in swisscovery


Meet the néaladóirí (cloud-watchers) and réadóirí (stargazers) from our past who, without the luxury of Met Éireann at their disposal, observed birds, trees, animals, as well as markers on land and sea for signs of weather change. The sheer richness and variety of terms they amassed reveal the closeness with which they observed the world around them. Swallows flying low foretold rain. The heron's behaviour offered many hints: Aimsir chrua thirim nuair a bhíonn an corr éisc suas in aghaidh srutha chun na sléibhte (when the heron flies upstream to the mountains the weather will be dry but rough). Fearthainn nuair a thagann sí an abhainn anuas (when she goes downstream, it will rain). Evoking countless sodden, shivery experiences on this Atlantic-swept island of ours, this beautifully illustrated gift book uses Irish words to grasp an almost-lost world through the wisdom stored in the Irish language. (Quelle: Orell Füssli)

Lesetipp von Lorena - Link zum Buch in swisscovery


Natalie lives a traditional lifestyle - and her followers are sick with envy. Her charming farmhouse on her working ranch is artfully cluttered, her husband is a handsome cowboy, her homemade sourdough boules are each more beautiful than the last. So what if there are nannies and producers and industrial-grade ovens behind the scenes? What her followers don't know won't hurt them.

Then, one morning, Natalie wakes up in a strange, horrible version of reality. Her home, her husband, her children-they're all familiar, but something's off. Is this a hoax? A reality show? A test from God? Natalie knows just two things for sure: this isn't her perfect life, and she must escape, by any means possible.

As darkly funny as it is shocking and gripping, Yesteryear is an electrifying examination of tradition, fame, faith and the grand performance of womanhood, from a thrilling new talent in fiction. (Quelle: Orell Füssli)

Lesetipp von Lisa - Link zum Buch in swisscovery


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