Ohne Mücken keine Schokolade - ohne Bienen keinen Honig
Bienen, Wespen und sogar Mücken gehören für viele Menschen eher zu den lästigen Begleitern des Sommers. Doch hinter dem Summen, Brummen und Stechen verbirgt sich eine faszinierende Welt voller komplexer Zusammenhänge, erstaunlicher Fähigkeiten und grosser Bedeutung für unsere Umwelt. Ohne Bestäuber gäbe es viele unserer Nahrungsmittel nicht – und ohne manche unscheinbare Insektenart vielleicht nicht einmal Schokolade.
Die folgenden Bücher eröffnen spannende Einblicke in die Welt der Insekten: Sie zeigen Honigbienen als hochorganisierte Superorganismen, machen sichtbar, wie Bienen die Welt wahrnehmen, räumen mit Vorurteilen über Wespen auf und beleuchten die kulturelle, ökologische und wissenschaftliche Bedeutung dieser kleinen Lebewesen. Gemeinsam laden sie dazu ein, Insekten mit neuen Augen zu betrachten – nicht als Randerscheinung, sondern als unverzichtbaren Teil unseres Lebens und unserer Natur.
Ohne Mücken keine Schokolade
Kulturgeschichte der Nutzpflanzen.
Wie Pflanzen nicht nur unsere Ernährung, sondern unser gesamtes Zusammenleben beeinflussen.
Wer denkt bei historischen Ereignissen schon an Pflanzen? Etwa bei der Entstehung von Imperien, bei Völkerwanderungen oder Hungersnöten? Kommt uns die Kartoffel in den Sinn, wenn wir an die Industrialisierung denken? Nach der Lektüre dieses Buches vielleicht schon! Auch biologische Fakten kommen nicht zu kurz, von der Kakaopflanze, die eine spezielle Mücke zur Bestäubung benötigt, bis hin zur Geschichte der Banane, die einst Kerne hatte und nun nur noch Klone macht. Durch Auslese und Züchtung haben wir bestimmte Pflanzen im Laufe der Jahrhunderte verändert, aber auch sie haben uns verändert – als Menschheit und als Gesellschaft.
Ein Ausflug für Wissensdurstige in die Welt der Pflanzen, die uns täglich schmecken.
(Quelle: buch.ch)
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Was hat die Mücke je für uns getan?
»Dieses Buch stellt eingängig, gut verständlich und unterhaltsam dar, wie unser aller Wohlergehen vom diversen Leben um uns herum abhängt.« Dirk Steffens, Wissenschaftsjournalist und »Terra X«-Moderator
Was kümmert es uns, wenn in Brasilien eine Art verschwindet, von deren Existenz wir bis dahin gar nichts gewusst haben? Und wäre es nicht fantastisch, wenn Mücken ausstürben?
Ganz und gar nicht: Die Natur ist ein Netzwerk, in der jeder Organismus eine wichtige Rolle spielt. Keine Art existiert unabhängig von den anderen – wir Menschen sind hier keine Ausnahme. Ohne den Reichtum der Natur könnten wir nicht überleben: ohne Insekten kein Obst, ohne Mikroorganismen kein Humus, ohne Mücken keine Schokolade.
Zerstören wir unbedacht diese Vielfalt, gefährden wir auch unsere eigene Existenz. Damit das nicht passiert, wirft dieses Buch einen unterhaltsam Blick auf die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen, die uns Nahrung, Sicherheit, Gesundheit und so vieles mehr schenkt. Und es stellt klar, was passieren muss, damit wir das Artensterben noch aufhalten können.
(Quelle: buch.ch)
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Die Kunst der Bienen
Das Bienenvolk - Entschlüsselung eines Superorganismus
Die Parallelen zwischen Insektenvölkern und menschlichen Gesellschaften haben viele Soziobiologen beschäftigt. Der weltweit führende Bienenforscher Robert E. Page ergründet seit Jahrzehnten das komplexe Sozialsystem und die Arbeitsteilung von Honigbienen ein "Gesellschaftsvertrag", der über Millionen Jahre in deren DNA eingeschrieben ist. Page untersucht die Koevolution von Bienen und Blütenpflanzen, sieht sie als Ingenieure und Landschaftsgestalter, beschäftigt sich mit Honigbienenvölkern und als Superorganismus und mit dem Paarungsverhalten der Königinnen. Eine faszinierende Lektüre für alle, die sich tiefergehend mit der Bedeutung der Bienen für unsere Welt auseinandersetzen möchten.
Bei der Honigbiene hat sich wahrscheinlich über Millionen von Jahren der Evolution ein Szenario abgespielt, das so aussieht: Die ersten Arten waren Solitärnister. Die Weibchen gründeten ein Nest, das sie aus Pflanzenstängeln oder vielleicht auch Baumstämmen herausarbeiteten, sie versahen die Zellen mit Pollen, legten in jede ein Ei hinein und versiegelten sie dann. Die Blütezeiten mögen kurz gewesen sein, die Larven sich nur langsam entwickelt haben, und/oder die Weibchen lebten nicht lange und starben, bevor ihr Nachwuchs zu adulten Bienen geworden war. Später wanderten einige Arten vielleicht in Klimazonen mit längeren Blütezeiten ab (oder verbreiteten sich bis dorthin), wo die Entwicklung der Larven sich beschleunigt haben kann, oder die Weibchen lebten länger, so dass der Brut genügend Zeit blieb, zu schlüpfen und mit der Mutter einige Zeit im Nest zusammenzuleben. Einige Töchter blieben sogar auf Dauer und kümmerten sich um ihre Larvenschwestern. Der Rest der Geschichte würde erzählen von der Entwicklung grösserer Nester, der Entstehung grösserer Arbeiterinnenpopulationen und anatomischer Unterschiede zwischen Königinnen und Arbeiterinnen und so weiter.
(Quelle: buch.ch)
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Die Verführung der Biene
Spektakuläre Fotografien lassen uns erstmals die Natur mit den Augen der Bienen sehen
Bienen nehmen Farben anders wahr als Menschen. Sie können kein Rot sehen, dafür aber ultraviolettes Licht, und sie werden von floralen Reizen angelockt, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. In diesem Naturbildband zeigt uns Craig P. Burrows in über 140 faszinierenden Fotografien, die mit UVIVF Technik (Ultraviolet induced visible fluorescence) aufgenommen wurden, erstmalig die Sicht der Biene auf die Natur und lässt eine bisher verborgene Welt sichtbar werden. Zudem beleuchtet Burrows gemeinsam mit weltweit führenden Bienenexperten auf verständliche und zugängliche Art und Weise alle wissenschaftlichen Fakten und neueste Erkenntnisse der Bienenforschung. Ein einmaliger Einblick in die magische Welt der Honigbienen.
Alles Wissenswerte rund um die Biene und ihre komplexe Beziehung zu Natur und Mensch
Fast ein Jahrzehnt hat Fotograf Craig P. Burrows damit verbracht, die Flora im ultravioletten Spektrum fotografisch zu dokumentieren. Das Bienenbuch enthält zudem Begleittexte und Interviews mit über 40 der weltweit führenden Bienenexperten, die die Rolle der Biene im komplexen Ökosystem der Erde beleuchten und ihre entscheidende Bedeutung für die Zukunft allen Lebens auf der Erde. Ausserdem bekommen wir Einblick in die Geschichte der menschlichen Beziehung zu den Bienen und die Vorteile ihrer Produkte für die menschliche Gesundheit und unser Wohlbefinden. Die wissenschaftlich neuesten Daten der Bienenforschung werden von anschaulichen Illustrationen und Infografiken begleitet. Der renommierte deutsche Bienenforscher Prof. Jürgen Tautz hat das Vorwort geschrieben.
Die einzigartige Fotografie und die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Honigbiene machen dieses Buch zu einem besonderen Naturbildband, der einen neuen Blick auf die Welt der Biene eröffnet und uns die Beziehung zwischen Biene und uns Menschen neu verstehen lässt.
(Quelle: buch.ch)
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Honiggelb - die Biene in der Kunst
Vom Symbol für Gerechtigkeit, Frieden und Liebe ebenso wie Leichtsinnigkeit und Fleiss zu dem Zeichen für Klimawandel und Vernetzung von Mensch und Natur – der farbenprächtige Band widmet sich der Biene in der abendländischen Kunst durch sieben Jahrhunderte. Durch die Linse der Kunst bekommt die Biene die Aufmerksamkeit, die sie verdient: eine Augenreise für alle Bienenfans! Die Strahlkraft der Biene in der westlichen Kunst ab dem 15. Jahrhundert zeigt sich in Gemälden und Skulpturen, in Medaillen, Schmuck oder Installationen. Nutztier, Symbol der Reinheit, zentraler Faktor in unserem Ökosystem Erde – ihrer vielfältigen gesellschaftlichen Bedeutung wird in Bild und Geschichten Raum gegeben: vom antiken Liebesgott Amor oder Wilhelm Buschs Bilderbogen ”Kleine Honigdiebe“, Schlüsselwerken zum Thema von Renaissance bis zu Gegenwartskünstler:innen wie Rebecca Horn oder populär mit der ”Biene Maja“. Ein kultureller Fundus für Entdeckungen rund um das kleine Flügelwesen.
(Quelle: buch.ch)
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Wespen
Lästig, unnütz, aggressiv und gefährlich – unsere Meinung über Wespen scheint schnell gemacht. Doch trifft sie auch zu? Keineswegs, wie uns Eric Eaton in diesem wunderbaren Buch zeigt. Auf seiner Reise quer durch die Welt der Wespen stellt er uns zahlreiche Wespenarten und -familien vor, erläutert deren Lebens- und Verhaltensweisen und gewährt uns Einblicke in überraschende Überlebensstrategien und erstaunliche Symbiosen. Dabei wird nicht nur klar, wie vielgestaltig diese Insektenfamilie ist, sondern auch, wie überaus wichtig Wespen für uns und unsere Ökosysteme sind. Ein bemerkenswertes Buch, das mit zahlreichen Vorurteilen aufräumt und die Faszination für diese oft missverstandene Insektengruppe bei allen weckt, die sich darauf einlassen.
(Quelle: buch.ch)
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Neueste Erkenntnisse zur wildlebenden Honigbiene, die der klassischen Bienenhaltung neue Impulse geben könnten
Die Biene steht im Interesse der Öffentlichkeit wie nie zuvor. Fast unbekannt sind jedoch die wildlebenden Honigbienen in ihrem angestammten Lebensraum, dem Wald, wo sie widerstandsfähiger leben als die von Imkern gehaltenen Bienenvölker. Für dieses Bienenbuch konnte der preisgekrönte Naturfotograf Ingo Arndt nun erstmals das Leben dieser Bienen in sensationellen Aufnahmen dokumentieren. Deutschlands renommiertester Bienenforscher, Jürgen Tautz, hat für diesen Sach-Bildband die bisher weitgehend unbekannten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu wildlebenden Honigbienen verständlich und auf leicht zugängliche Art und Weise zusammengetragen. Egal ob Bienenschützer, Naturfreund, Laie oder Profi – mit diesem Bienenbuch tauchen Sie ein in die geheimnisvolle und faszinierende Welt der wildlebenden Honigbienen.
Die Honigbiene als Wildtier
Etwa eine Million Bienenvölker werden in Deutschland zumeist von Hobby-Imkern gehalten. Doch in unseren Wäldern leben fast unbemerkt auch Honigbienen ganz ausserhalb des menschlichen Einflusses. Diese wilden Honigbienen haben sich ideal an ihren Lebensraum angepasst: Sie sind robuster gegen Angreifer, reagieren anpassungsfähiger auf Umweltschwankungen und nutzen Schädlinge eher für ihr Ökosystem als das diese ihnen schaden. Die wildlebende Honigbiene ist damit insgesamt gesünder und weniger gestresst als die Zucht-Honigbiene. Ingo Arndt und Jürgen Tautz geben in diesem spannenden Bienen-Sachbuch Einblick in eine verborgene und unbekannte Welt und dokumentieren erstmals fotografisch die ursprüngliche Lebensweise der Honigbiene als Waldbewohner.
Detaillierte Einblicke in ein Bienenvolk, wie Sie es garantiert noch nie gesehen haben
Ingo Arndt zeigt mit seinen spektakulären Fotografien die Honigbiene, wie sie noch nie zu sehen war. Atemberaubende Bilder aus dem Inneren einer Spechthöhle, die der Bienenschwarm bevölkert, zeigen bis ins kleinste Detail die Verhaltensweisen der faszinierenden Insekten und ihr perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenleben im Bienenstock. Die Kombination aus Fotografien, Grafiken und informativen Texten vermittelt die bahnbrechenden Erkenntnisse aus der Bienenforschung auf unterhaltsame und zugängliche Weise.
Ein Buch voller spannender, neuer Erkenntnisse und beeindruckender Fotografien, das uns die Honigbiene in völlig neuer Form vor Augen führt!
(Quelle: buch.ch)